Robert-Koch-Institut schlägt Alarm

Amputationszahlen steigen wieder

Ein diabetisches Fußulkus ist mehr als „nur eine Wunde“ – es steht für Einschränkungen im Alltag, eine hohe Komplikationsgefahr und im schlimmsten Fall Amputationen. Alarmierend ist: Nach Jahren des Rückgangs steigen die Fallzahlen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts für diabetesbedingte Amputationen wieder an, besonders bei Männern. Deutschland schneidet dabei im OECD-Schnitt weiterhin schlecht ab.

Prof. Ralf Lobmann, Ärztlicher Direktor des Klinikum Stuttgarts für Endokrinologie, Diabetologie und Gerietrie, geht sogar von noch höheren Zahlen aus, die in der Statistik aufgrund mangelnder Kodierung nicht auftauchen. Er begründet den Anstieg mit bestehenden Fehlanreizen im DRG-System. „Unsere Krankenhausvergütungsstruktur stellt Amputationen besser als die oftmals langwierigere Behandlung mit Erhalt der Extremität“, so Lobmann. Darüber hinaus könnte das Fehlen einer Leistungsgruppe Diabetes dazu führen, dass Diabetespatienten künftig nicht mehr interdisziplinär betreut werden, wie es seit 20 Jahren erfolgreich in den DDG-zertifizierten Einrichtungen praktiziert wird. Dabei nimmt die Diabetologie in der Koordination des DFS einen besonderen Stellenwert ein.

Kanadische Experten zeigen jedoch, dass eine fachgerechte Versorgung vier von fünf Amputationen vermeiden könnte. Daher lohne es sich auch gesundheitsökonomisch, dieses Thema politisch anzugehen.

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URGO Medical ist Partner für eine evidenzbasierte Wundversorgung: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den überlegenen therapeutischen Nutzen von UrgoStart Tül für die lokale Wundtherapie beim diabetischen Fußulkus (DFU) bestätigt. Damit ist UrgoStart Tül der erste Wundverband, der vom G-BA diese positive Bewertung erhalten hat und in Anlage V der Arzneimittel-Richtlinie aufgenommen wurde.

Die klinische EXPLORER-Studie konnte zeigen, dass mit UrgoStart Tül und der TLC-NOSF-Matrix als lokaler Wundtherapie – bei gleicher Standardversorgung – 60 % mehr Patient:innen mit neuroischämischem diabetischem Fußulkus einen Wundverschluss erreichten als in der Kontrollgruppe ohne NOSF. Nach der Studiendauer von 20 Wochen wurden mit UrgoStart Tül signifikant mehr Wundverschlüsse beobachtet und dies bei um 60 Tagen signifikant verkürzter Wundheilungsdauer.

 

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