Nur die wenigsten Patient:innenen bekommen adäquate Kompression
Der Ulcus Cruris ist eine der häufigsten chronischen Wundarten in Deutschland. Die Kompressionstherapie ist eine zentrale Behandlungssäule. Dennoch wird sie entweder gar nicht, nicht lang genug oder nicht richtig angewendet.
Während im Jahr 2014 laut BARMER Heil- und Hilfsmittelreport 61 % der Betroffenen keine Kompressionstherapie erhalten haben, erhalten laut eines aktuelleren Berichtes des Innovationsfondsprojektes „Ulcus Cruris Care“ der Universität Heidelberg und AOK Baden-Württemberg über 80 % keine adäquate Kompressionstherapie!
Laut Bericht hatten viele Hausärzt:innen, MFA und Pflegeteams unzureichendes Wissen über indikationsgerechte Kompressionstherapie, insbesondere welche Systeme sinnvoll sind und wie sie korrekt anzulegen und anzupassen sind.
Auf Patientenseite spielt eine mangelnde Adhärenz (z.B. Alltagsschuh kann nicht verwendet werden, Abnehmen der Binde am Abend oder am Wochenende) eine Rolle.
Unsere Antwort für einen besseren Versorgungsstandard
Wir von URGO Medical haben auf all diese Herausforderungen eine Antwort gefunden und haben im Jahr 2022 mit UrgoK1 die weltweit einzige Kompressionsbinde in die Versorgung gebracht, die die Vorteile einer Langzugbinde (wirksam in der Ruhe) und Kurzzugbinde (wirksam bei Aktivität) in einer einzigen Binde vereint. Dadurch wird rund um die Uhr ein kontinuierlicher, therapeutisch notwendiger Kompressionsdruck erreicht, unabhängig davon, ob der Patient sich bewegt oder ruht.
Darüber hinaus spart sich die Pflegefachkraft etwa 2/3 der Zeit beim Anbringen – und der Patient kommt in seinen Alltagsschuh. Anders als reine Kurzzugbinden kann UrgoK1 gemäß der S2K-Leitlinie auch über 24 Stunden bis zu 7 Tage am Bein verbleiben.
Das bedeutet, dass kein täglicher Pflegedienstbesuch notwendig ist, nur um den Kompressionsverband neu anzulegen. Eine echte Entlastung für das Gesundheitspersonal und -system.
So können Sie heute einen Unterschied machen
Wir geben mit unserer Patientenbroschüre wertvolle edukative Hinweise für Patient:innen, Angehörige und Versorger:innen. Diese unterstützt auch die Empfehlung der S2K-Leitlinie und dem Ergebnisbericht Ulcus Cruris Care, die edukative Maßnahmen als einen wirkungsvollen Hebel für eine bessere Kompressionstherapie sehen.
Unsere Kompressionsworkshops, die wir regelmäßig auch mit den Krankenkassen durchführen zeigen, dass die Vorteile insbesondere für das Budget im Bereich “Häusliche Krankenpflege” bei gleichzeitiger Versorgungsverbesserungen gesehen werden.
Falls Sie Interesse an einem Workshop oder weiterführenden Informationen haben, kontaktieren Sie uns gerne.
