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UrgoTül Silver
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| Lipidokolloid-Gazewundauflage mit Silbersalz |
UrgoTül Silver ist eine mit Silbersalz getränkte, sterile, nicht okklusive Lipidokolloid-Gazewundauflage mit antibakterieller Wirksamkeit. UrgoTül Silver ist ein Produkt der exklusiven und patentierten Lipidokolloid-Technologie (TLC). Die Lipidokolloid-Trägermatrix besteht aus einem Polyestergitter, welches mit Hydrokolloidpartikeln, Vaseline und Silbersalz beschichtet ist. In Kontakt mit dem Wundexsudat bilden die Hydrokolloidpartikel zusammen mit der Vaseline eine lipidokolloide Grenzschicht. Dadurch wird ein für die Wundheilung günstiges physiologisches Milieu geschaffen. Die Wundauflage lässt sich schmerzfrei wechseln, ohne den Heilungsprozess zu stören. Die in der Lipidokolloid-Matrix zusätzlich enthaltenen Silberionen verleihen UrgoTül Silver eine lokale antibakterielle Wirksamkeit gegen Keime, die am häufigsten Superinfektionen von Wunden verursachen. Silberionen besitzen ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum und sind besonders wirksam gegen Staphylococcus aureus (auch MRSA), Pseudomonas aeruginosa, Streptococcus pyogenes, bestimmte Schimmelpilze und Hefen. Durch die Wundauflage kann der durch eine bakterielle Besiedlung der Wunde verursachte Geruch reduziert werden. UrgoTül Silver wird mit einem Sekundärverband fixiert (z.B. Kompressen und Urgoflex). Auf Grund seiner hohen Flexibilität ist UrgoTül Silver auch zur Behandlung an schwierigen Lokalisationen sehr gut geeignet.
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Tragedauer:
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| 1 bis 3 Tage (je nach Exsudationsgrad und Heilungszustand der Wunde) |
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Anwendungsgebiete:
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| Leicht exsudierende Wunden mit dem Risiko oder Anzeichen einer lokalen Infektion: Chronische Wunden (z.B. Druck- und Unterschenkelgeschwüre) und akute Wunden (Verbrennungen 2. Grades, Hautabschürfungen, traumatische Wunden oder chirurgische Wunden) |
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Zusammensetzung:
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| Lipidokolloid-Matrix aus Polyesterfasern mit Silbersalz, Hydrokolloidpartikeln (Carboxymethylcellulose CMC) und Vaseline |
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Kontraindikationen:
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| Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Silber oder anderen Bestandteilen der Wundauflage. Vor Untersuchungen mit Magnetresonanztomographen (MRT) muss die Wundauflage entfernt werden. |
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