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UrgoTül S.Ag
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| Lipidokolloid-Gazewundauflage mit Silber-Sulfadiazin |
UrgoTül S.Ag ist eine sterile, mit Silber-Sulfadiazin getränkte, nicht okklusive Gazewundauflage mit antibakterieller Wirksamkeit. Die wundseitige Lipidokolloid-Matrix besteht aus einem Netz von Polyesterfasern, welches mit Hydrokolloidpartikeln, Vaseline und dem Wirkstoff Silber-Sulfadiazin beschichtet ist. UrgoTül S.Ag verklebt nicht mit der Wunde und den Wundrändern und lässt sich schmerzfrei wechseln ohne den Heilungsprozess zu stören. UrgoTül S.Ag passt sich gut an die anatomischen Gegebenheiten der Wunde an. Durch den antibakteriellen Wirkstoff Silber-Sulfadiazin ist UrgoTül S.Ag gegen Keime, die am häufigsten Wundinfektionen verursachen, wirksam. Silber-Sulfadiazin besitzt ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum auch gegen grampositive Bakterien. Je nach Art und Heilungsfortschritt der Wunde muss UrgoTül S.Ag alle 24 bis 48 Stunden gewechselt werden. Es wird empfohlen, die Dauer der Behandlung auf einen Monat zu begrenzen. Falls die Wundauflage bei großflächigen Wunden oder über die empfohlene Behandlungsdauer hinaus benutzt wird, kann das Risiko einer systemischen Reaktion durch Silber-Sulfadiazin nicht ausgeschlossen werden. Von einer gleichzeitigen lokalen Anwendung anderer pharmazeutischer Produkte wird abgeraten.
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Tragedauer:
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| 1 bis 2 Tage (je nach Exsudationsgrad und Heilungszustand der Wunde) |
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Anwendungsgebiete:
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| Leicht exsudierende Wunden mit dem Risiko oder Anzeichen einer lokalen Infektion: Chronische Wunden (Unterschenkel- und Druckgeschwüre) und akute Wunden (z.B. Verbrennungen 2. Grades, Hautabschürfungen, traumatische Wunden) |
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Zusammensetzung:
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| Lipidokolloid-Matrix aus Polyesterfasern mit Silber-Sulfadiazin, Hydrokolloidpartikeln (Carboxymethylcellulose CMC) und Vaseline |
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Weitere Eigenschaften:
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| UrgoTül S.Ag ist ein verschreibungspflichtiges Medizinprodukt. |
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Kontraindikationen:
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| Bekannte Überempfindlichdeit gegenüber Sulfonamiden und anderen Komponenten. Die Anwendung von UrgoTül S.Ag ist auf Grund fehlender spezifischer klinischer Daten kontraindiziert bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Hepatitis, bei Schwangeren oder stillenden Frauen, bei Neu- und Frühgeborenen. Während der Untersuchung mittels MRT ist die Wundauflage zu entfernen. Unerwünschte Nebenwirkungen: Silber-Sulfadiazin kann folgende Nebenwirkungen verursachen: Erytheme, Kontakt-Ekzeme, in seltenen Fällen Argyrie, erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung), einzelne Fälle von schwerwiegender Leukopenie insbesondere innerhalb der ersten Tage der Behandlung. Die systemische Aufnahme von Sulfadiazin kann zu generalisierten Nebenwirkungen der Sulfonamide führen: hämatologische, renale, intestinale und kutane Komplikationen. |
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